Archiv für den Autor: Chris Blomen-Pfaff

Aeham Ahmad und Bergo Ibrahim bauen unzerstörbare Brücken aus Musik und Menschlichkeit

Ein besonderer Konzertabend war dies in jeder Hinsicht, ein zutiefst menschliches Happening über alle Grenzen hinweg in ganz Besonderem!

Aeham Ahmad hat mit seinem leidenschaftlichen Gesang dicht in die Herzen der Zuhörer getroffen! Der aus Syrien stammende palästinensische Flüchtling hat ohne Anklage die dramatische Situation in den zahlreichen von Terror und Gewalt erschütterten Regionen im Osten der Welt sprechend und singend beschrieben, sanft, behutsam, fragend, traurig, fassungslos und doch stark, überzeugt, verankert in den menschlichen Werten von Demokratie, Würde, Freiheit und Liebe. Mitten in den zerbombten Straße Syriens spielte er Klavier, um den noch lebenden Menschen Hoffnung und Freude zu schenken und um sie zu ermutigen, weiter zu machen, dran zu bleiben, an ihr Leben zu glauben. Weiterlesen

Die letzten Workshop-Momente: Tag für Tag den Stift in der Hand

Ende der Schreibwoche (Sommerworkshop in Bad Ems) auf der Beletage von Wortrausch Kulturpuls

DSC_0373Pünktlich gegen 15 Uhr am Dienstag, den 02. August, packten die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ihre Stifte in die Tasche, bevor sie mit ge-füllten Schreibblöcken und er-füllten Herzen von Bad Ems aus die Heimreise in alle deutschen Himmelsrichtungen antraten. Zuvor gestärkt nicht nur von den auch am letzten Tag frisch zubereiteten veganen Köstlichkeiten, DSC_0361 sondern auch von einem Text, angeregt durch einen kraftvollen Udo-Jürgens-Song aus den Endsiebzigern – „Ich weiß, was ich will“ – ließen alle – inklusive der Dozenten Chris Blomen-Pfaff und Andreas Seger – ihre Worte in Serie aufs Papier fließen:
Es ist zu spät – es ist zu früh – es ist genau der richtige Zeitpunkt:
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Sensationelle Schreibzeit an der Malberg-Talstation

Schreiben & Genießen im Café Eckstein mit Live-Musik von Yasmin und Eileen

DSC_0196Am dritten Tag des Sommerworkshops „Tag für Tag den Stift in der Hand“ erlebten wir ein echtes Highlight an der ehemaligen Talstation der Malbergbahn! Der Tag begann mit Songs und Gitarrenklängen der beiden jungen Emser Musikerinnen Eileen und Yasmin. DSC_0207

Ein paar Stunden zuvor hatten wir sie im Kurpark kennengelernt. Genauer gesagt, wurden wir von ihren schönen Stimmen nächtens angelockt. Wir folgten unserem Gehör und trafen die beiden an einem lauschigen Plätzchen am Ufer der Lahn.

„Nein! Wir kommen nicht vom Ordnungsamt! Wir wollen mehr hören!“

Was nach Mitternacht begann, ging am späten Vormittag weiter…

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Voll da im Abseits!

Von wegen „Abseits“ – der Theodor im Fußballtor, der hält, der hält, der hält!

Aus einem deutschsprachigen Nachkriegsschlager – kombiniert mit dem ausgestorbenen Wort „Schlachtenbummler“ – DSC_0095entstand ein witzig-kreativer Auftakt mit altmodischen Namen, die das Wortspiel in Fluss brachten – doch nicht auf dem Fußballfeld, sondern in der Beletage von Wortrausch Kulturpuls. „Der Isidor, der Isidor mag sein ein echter Narr, ein Tor, der dem Ball enthemmt sich entgegenstemmt – als Held, weil ihm ein Siegestor missfällt!“ Ganz anders widerfuhr es Stefanie:
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