Natürliches Schreiben und Heilende Poesie

Wortrausch Kulturpuls bietet Kurse, Workshops, Seminare, Schreib- & Genussreisen an:
Natürliches Schreiben & Heilende Poesie
Autobiografisches Schreiben
Logotherapeutisches Schreiben
Biodanza & Kreatives Schreiben
Lyrisches Schreiben & Schnipsel-Poesie
Spielendes Schreiben…
… für Erwachsene, Kinder & Jugendliche

Alle Angebote in den aktuellen Blog-Beiträgen sowie unter oben stehenden Menüpunkten…

Der Clown in uns… Workshop I: 10./11.02.2018 oder Workshop II: 12./13.02.2018

Für alle, die sich die Narrenfreiheit nehmen möchten,
dem närrischen Fastnachtstreiben im Außen zu entfliehen…

„Ich schätze, wir sind alle Narren. Von Geburt an, wahrscheinlich.“ (Mark Twain)

Im kreativen Umgang mit Sprache beschäftigen
wir uns mit der heilsamen Energie des Humors.

Wir verkleiden uns spielerisch mit Worten.
Wir schminken uns spontan mit Sätzen.

Wir schmücken unser Leben aus in Geschichten,
wie es uns Spaß macht, wie es sich äußern und zeigen will.

Nach Lust und Laune. Für uns. Halten wir uns selbst den närrischen Spiegel vor:
Entdecken wir den Clown in uns!

„Weise erdenken neue Gedanken, und Narren verbreiten sie.“  (Heinrich Heine)

Workshop I: Samstag und Sonntag, 10. und 11. Februar 2018, 14:00 bis 18:00 Uhr

oder alternativ

Workshop II: Montag und Dienstag, 12. und 13. Februar 2018, 14:00 bis 18:00 Uhr

Seminargebühr pro Workshop: € 96.- ///  Es stehen jeweils 8 TN-Plätze zur Verfügung!

Wortrausch Kulturpuls, Römerstraße 42, 56130 Bad Ems

Lyrik in der Salonstube am Montag, 11. 12. 2017, 20 Uhr

Lesung aus WORTREICH WUNDER SCHÄTZE

Die Autoren und Herausgeber Chris Blomen-Pfaff und Andreas Seger lesen aus der Anthologie WORTREICH WUNDER SCHÄTZE Lyrik und lyrische Prosa verschiedener Autorinnen aus der Schreibzeit bei Wortrausch Kulturpuls. Birgit Knopp, Christa Wickert-Merg, Gisela Ott-Bodinet, Hedwig Junck, Ilona Knepper, Ines Brandt, Jutta Christ, Lisa Winter und die Herausgeber selbst haben sich mit Themen des Lebens, der Tage und Nächte, der Liebe, des Verlusts, des Gelingens und Scheiterns, der Gestaltung, des Ausbruchs, der Freude, der Fülle, der Geheimnisse, der Farben im Innen und Außen schreibend beschäftigt und stellen zum Jahresabschluss 2017 bei der „11. Lyrik in der Salonstube“ den Zuhörern eine Auswahl an Gedichten und Texten aus ihrem gemeinsamen Buch vor. 

 

Schreibimpulse für die Adventszeit 2017

Dienstag/Mittwoch, 19./20. Dezember

Lieben

Und wie mag die Liebe zu dir kommen sein?
Kam sie wie ein Sonnen, ein Blütenschnein,
kam sie wie ein Beten? – Erzähle!

Ein Glück löste leuchtend aus Himmeln sich los
und hing mit gefalteten Schwingen groß
an meiner blühenden Seele…

Rainer Maria Rilke

Schreibe mehrere Dreizeiler (zusammenhängend oder verschiedenen Impulsen folgend!) zu der Frage von Rainer Maria Rilke… Schreibe persönlich, schreibe von dir, schreibe dich zu dir hin, erinnere dich, lass Bilder blühen…

Lieben
Und wie mag die Liebe zu dir kommen sein?

Kam sie wie ein Sonnen, ein Blütenschnein,
kam sie wie ein Beten? – Erzähle!

Und jetzt du…

Montag, 18. Dezember

Schreibe einen Schneeball, einen auf- und absteigenden Schneeball!
Er besteht aus 14 Zeilen! Von Zeile 1-7 aufsteigend von einem bis zu sieben Worten pro Zeile, von Zeile 7-14 absteigend von (nochmal!) sieben bis zu einem Wort.

Zwei Wörter sind vorgegeben! Das eine Wort in der ersten Zeile lautet: Ich
Das eine Wort in der letzten Zeile lautet: Lebensweg

Sonntag, 17. Dezember

Mein neuer Schreibplatz an der Balkontür zum Park hin beschert mir gerade einen wundervollen Anblick! Auf einer Weinkiste steht ein buntes Holzhäuschen von Tannen und Moos umrandet und gefüllt mit Sonnenblumenkernen, Erdnüssen und Körnern. Ich sitze gerade mal zwei Meter entfernt davon. Und da finden sich jetzt Kleiber und Blaumeisen ein, stibitzen sich ein Futterteilchen, fliegen auf den nächsten Baum, vertilgen ihr Häppchen und kommen zurück zur Futterhütte geflattert…Das ist zauberhaft, die kleinen Vögelchen so aus unmittelbarer Nähe zu beobachten in ihrem jeweils vogelarttypischen Gebaren, die zierlichen Beinchen zu sehen, das Gefieder, Schnabel, Augen…Der Name Kleiber kommt übrigens von „kleben“ – der Vogel mörtelt nämlich den Eingang der Bruthöhle oder des Nistkastens bis auf ein kleines Schlupfloch zu…Und eben, als ich die Lahnbrücke Richtung Wald überquert habe, da hab ich ihre Rückkehr bemerkt: Die Lachmöwen sind über die Winterwochen in Bad Ems angekommen! Larus ridibundus hat weniger was mit „lachen“ zu tun, sondern bezieht sich auf kleine Flachgewässer, die sogenannten Lachen, an denen die Lachmöwen leben. Im Winter haben sie einen weißen Kopf mit dunklem Ohrfleck. Sie rufen ständig „kwerr“. Ihre Beine und der Schnabel sind knallorange. Sie stehen auf ihren tapsigen Schwimmflossen in Reih und Glied auf dem Brückengeländer und stürzen sich ab und an in die Wasserfluten der Dezemberlahn…Ich finde es so faszinierend, dass die Lachmöwen gleichermaßen leichtfertig schwimmen und fliegen können. Sie wirken gelassen, würdevoll, präsent und sehr interessiert am Stadtgeschehen. Ich freue mich jedes Jahr, wenn sie uns im Winter besuchen kommen. Sie geben dem Brückenbild eine besondere Note, ich mag den Anblick.  Chris Blomen-Pfaff  

Schreibe einen freien Text über eine persönliche Winterimpression
Schreibe, was du empfindest, beschreibe, was du siehst, hörst, riechst… Schreibe ca. 30 Minuten…

 Freitag, 15. Dezember und Samstag, 16. Dezember

Ein erfülltes arbeits- und genussreiches Wochenende, in dem ich gerade unterwegs bin! Mein Schreibimpuls-Adventskalender hat zwei Tage Schlafpause verpasst bekommen. Das ist kreative Schaffensfreiheit! Regeln sind gut! Regeln brechen aber eben manchmal auch…Ich hatte gute Gründe! Natürlich werden die Impulse nachgeliefert…bei diesem Adventskalender gibt es also bis zum 26. Dezember ein Schreibimpuls-Geschenk…ist doch auch schön…

Donnerstag, 14. Dezember

Wortliebhaber

Das Lächeln vereint
den Wortliebhaber mit den
Worten. Sie lächeln
sich zu. So finden sie sich.
Freiheit ist ihr Versprechen.

 Chris Blomen-Pfaff

 Schreibe einen Tanka (5 Zeilen à 5 / 7 / 5 / 7 / 7 Silben) zu der Überschrift: LiebhaberWorte

Mittwoch, 13. Dezember

Sieben Uhr morgens.
Ein Mittwoch.
Bewegung in den Baumkronen.
Leichte Winde hat die Nacht gelassen.
Ruhig ist die Stunde.
Angekommen im Juni.
Frisch ist es.
So ein Sommermorgen
wo man den Herbst schon ahnt.
Flipflops und Wolljacke.
Schulkinder und Hundeausführer.
Minimale Blautupfer
gibt der Himmel frei.
Ein neuer Tag
im Meer der Geschichte.
Poesie im Bett.
Die erste Tasse Kaffee.
Schnittlauch an Hortensie über Lavendel
und Kresse vorm Balkon.
Soweit das Auge reicht grün.
Wenn ich sie schließe
rückt das Meer in die Nähe.
Die Geschichte verliert sich.
Alles verschwimmt.

Chris Blomen-Pfaff

Schreibe ein Zeilenbruch-Gedicht mit der Überschrift: Dezembermorgen
Begebe dich an einen guten Schreibort und schreibe. Schreibe, was ist. Schreibe von dir. Schreibe, was du siehst, fühlst, hörst, erinnerst. Schreibe aus dir heraus, schreibe dich zu dir hin…

Dienstag, 12. Dezember

Schreibe einen 2-Minuten-Text zu der Überschrift: Das unbeschriebene Blatt
Einzige Regel: Der Stift schreibt konstant zwei Minuten ohne Pause! Stoppe die Zeit mit Küchenuhr oder Handy, jedenfalls mit einem akustischen Signal, damit du beim Schreiben frei bist…

Montag, 11. Dezember

Mache ein persönliches Cluster mit dem Kernbegriff: Meine Initiativen für 2018
Erstelle dein Cluster in 4-5 Minuten! Kreise den Kernbegriff ein! Dann notiere (assoziiere) ALLES, was dir spontan und intuitiv in den Sinn kommt zu diesem Kernbegriff! Kreise jeden Assoziationsbegriff ebenfalls ein und ziehe eine Linie vom Kernbegriff zum Assoziationsbegriff mit Pfeil in dessen Richtung!
(Initiative: erste tätige Anregung zu einer Handlung; Entschlusskraft, Unternehmungsgeist)

Sonntag, 10. Dezember

Schreibe einen auf- und absteigenden Schneeball zu der Überschrift: Damals im Schnee… (Bei diesem auf- und absteigenden Schneeball steigert sich die Wortzahl pro Zeile von Zeile 1 bis Zeile 6 um jeweils ein weiteres Wort, ab Zeile 7 nimmt die Wortzahl pro Zeile jeweils um ein Wort wieder ab, so dass der Schneeball aus 11 Zeilen besteht.)

1 – 1 Wort
2 – 2 Wörter
3 – 3 Wörter
4 – 4 Wörter
5 – 5 Wörter
6 – 6 Wörter
7 – 5 Wörter
8 – 4 Wörter
9 – 3 Wörter
10 – 2 Wörter
11 – 1 Wort  

Samstag, 09. Dezember

Schreibe eine „Ode an die Dezembernacht“…

Freitag, 08. Dezember

Schreibe zu der Überschrift: BESINNUNG
ein kleines lyrisches Textchen… (Dreizeiler, Haiku, Tanka, Elfchen, Vierzeiler…)

Donnerstag, 07. Dezember

Schreibe einen seriellen Text mit den beiden sich wiederholenden Zeilenanfängen:
Ich wünschte,…/Dankbar bin ich…
Schreibe von bzw. mit jedem Zeilenanfang acht Zeilen, also insgesamt 16 Zeilen. Schreibe den jeweiligen Zeilenanfang immer wieder neu aus, und direkt im Anschluss daran die Zeile (für dich persönlich, also nah dran an dir!) zu Ende…

1 – Ich wünschte,…
2 – Dankbar bin ich…
3 – Ich wünschte,…
4 – Dankbar bin ich…
5 – Ich wünschte,…
usw.

Mittwoch, 06. Dezember

Cut-Ups: Schneide Wörter aller Art aus Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, Prospekten etc. aus und breite sie am besten auf einem Tisch sichtbar aus. Nimm nun farbigen Karton, Blanko-Karten aus Fotokarton oder einfach Papier (weiß oder farbig, DIN A6-DINA3) und lass die Worte ihren Platz finden! Folge deiner Intuition! Spiele mit den Worten…

Dienstag, 05. Dezember

Schreibe einen Tanka (Tanka: fünf Zeilen, 5/7/5/7/7 Silben) zu der Überschrift:
VERSINKENKÖNNEN

1 – fünf Silben
2 – sieben Silben
3 – fünf Silben
4 – sieben Silben
5 – sieben Silben

Montag, 04. Dezember

Schreibe zwei Dreizeiler (Drei Zeilen, Wortzahl pro Zeile nach eigenem Ermessen: Weniger ist mehr!) Die erste Zeile des ersten Dreizeilers und die letzte Zeile des zweiten Dreizeilers lauten gleich: Am Rande des Jahres

1 – Am Rande des Jahres
2 –
3 –

1 –
2 –
3 – Am Rande des Jahres

Sonntag, 03. Dezember

Schreibe einen Haiku an die Welt (Haiku: Drei Zeilen, 5/7/5 Silben)

1 – fünf Silben
2 – sieben Silben
3 – fünf Silben

Samstag, 02. Dezember

Schreibe eine viertel Stunde einen SoP (Schreiben ohne Pause! Erster Gedanke, bester Gedanke!) mit der Überschrift: Jetzt leben!

Freitag, 01. Dezember

Schreibe ein Akrostichon (ein bis drei Worte pro Zeile, das erste Wort jeder Zeile beginnt mit dem Anfangsbuchstaben der jeweiligen Zeile) zu: LEBEN FESTHALTEN

L
E
B
E
N
F
E
S
T
H
A
L
T
E
N

Buchvorstellung bei Lyrik in der Salonstube

Lyrik in der Salonstube – Montag, 13. November 2017, 20 Uhr

M o h n b l ü t e n b l a u

Die Autorin Gisela Ott-Bodinet stellt ihren 2017 erschienenen Lyrik-Band „Mohnblütenblau“ an diesem Abend vor. Er enthält eine Auswahl von Gedichten, die in den Jahren 2012 bis 2016 entstanden sind. Aus dem Vorwort der Autorin: „Ich schreibe, um mich an Glücksmomente zu erinnern, um zu sortieren, um Klarheit zu gewinnen, um Schmerz zu heilen und – aus reinem innigem Vergnügen an dem kreativen Spiel mit Worten.“